1w6 - Ein Würfel System - Einfach saubere, freie Rollenspiel-Regeln
Das 1w6-System ist ein schlankes, frei lizensiertes, universelles Rollenspielregelwerk.
(Was ist ein Rollenspiel?)
Sein Spielgefühl eignet sich für Runden, in denen schnelle, klare Ergebnisse von Handlungen und plastische Charaktere mit deutlichen Erkennungsmerkmalen gewünscht sind.
Die Grundregeln passen auf einen Handzettel, werden durch Module erweitert und seit 2004 von verschiedenen Runden knapp einmal die Woche in Kampagnen und One-Shots getestet. Du kannst (und darfst!) sie direkt für deine Welt verwenden, ändern und auch weitergeben.
Und sie verwenden nur einen Würfel, den ±W6.
Wenn das interessant klingt, dann teste doch, ob es zu eurem Spielstil passt (Downloads).
→ mehr zu den Regeln…
→ was Leute sagen…
Gleichzeitig ist 1w6.org eine Plattform zum gemeinsamen Schreiben. Wenn du mitmachen willst, melde dich einfach an (dann kannst du im Forum schreiben und hast ein eigenes Blog) und wend’ dich an Drak, damit er dich fürs Editieren im Wiki-Stil freischalten kann.
Unsere Neuigkeiten gibt es auch in den folgenden Sammlern:
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Das Gegenstück zu dem relativ groben direkten Umschreiben der DNS bildet die Synergie-Fähigkeit mancher Keimlinge. Sie kopieren die DNS eines anderen Wesens exakt und schleusen sie für begrenzte Zeit in die Zellen ihrer Wirte ein. Je stärker der Keimling wird, desto weitreichender kann er dabei den Körper des Wirtes an die neue DNS anpassen.
Letzten Samstag hat Draks Familie Zuwachs gewonnen und wunderschöne Kinderaugen sahen zum ersten Mal das Licht unserer Welt (fast ungefiltert), daher kommt der nächste Artikel zu Technohob erst nächste Woche. Auch Drachen müssen Prioritäten setzen :)
PS: Details erst, wenn unsere familiäre Datenschutzrichtlinie geklärt ist :)
PPS: Seitenleiste lnks: Samhain kommt wieder :)
Beispiele für steigerbare Synergie-Fähigkeiten. Jeder Keimling kann nur genau eine dieser Fähigkeiten lernen. Sie ist die Frucht der Verschmelzung des Terraners mit dem Keimling und steht bereits fest, wenn beide zum ersten mal den jeweils anderen Geist spüren.
(Die Beispiel-Fähigkeiten veröffentlichen wir in den nächsten Wochen, wie üblich mindestens einen Artikel jeden zweiten Mittwoch um 9:42:30; die erste Fähigkeit gleichzeitig mit diesem Eintrag: DNS umschreiben)
„An alle Einheiten. Wir suchen einen blonden, übergewichtigen Mann mit einer Narbe im Gesicht.“ — der Funkspruch drang vor ein paar Stunden aus Nekjars Kom, und niemand konnte seitdem den abgesperrten Bereich verlassen haben. Doch selbst nachdem sie jedes Lebende Wesen in dem Viertel durchleuchtet hatten, fanden sie niemanden, der auf die Beschreibung passte. Hätte sich Nekjar nicht auf seinen Instinkt verlassen und einen abgemagerten Halbstarken herausgegriffen, hätte er den Mörder seines Kollegen nie gefunden. Vermutlich würde er dann auch noch leben…
Chessoss rümpfte die Nase als er Kjeols Bar betrat und schwächte die Sensitivität seiner Ohren. Zu voll, zu laut und zu viele Gerüche! Ändern wird sich hier wohl nie was, dachte er sich und ging schnurstracks an einer großen Gruppe Terraner vorbei, die ihrem Erzähler mit voller Aufmerksamkeit lauschten. „Auf Traum Anderer werdet ihr jede Art von Wesen antreffen. Von Terranern über Ranmex“, der Erzähler deutete auf den vorbei laufenden Chessoss, „bis hin zu Onyx oder gar Zat.
Drak: Hi Leute, ich hab’ Neuigkeiten »
« Das ist was großes, oder?
Nun spuck schon aus!
Drak: Ich habe die Marke 1w6 registriert: Für Computerspiele, Online-Unterhaltung und Druckwerke.»
« Ähm, heißt das, du kannst mir verbieten, meine Würfel 1w6 zu nennen?!?
Drak: Würfel sind Spielwaren, also nein. Eine Marke dafür wär außerdem schneller weg, als ihr gucken könnt: Allgemeine Ausdrücke können nur von Großkonzernen mit riesiger Rechtsabteilung registriert werden »
« Dann willst du der Dorp verbieten, 1w6-Freunde zu drucken!?!
Drak: Definitiv nicht, die Dorpler sind verdammt cool! Und wenn du einen Weg weißt, wie ich mich rechtlich verbindlich verpflichten kann, das nicht zu tun, dann sag mir das bitte!»
« Was soll dann das ganze?
Drak: Ich dachte schon, ihr würdet nie fragen ☺ »
(nachdem die offensichtlichsten Missverständnisse geklärt sind, jetzt weiter in Normaltext)
Krachend legte der Transporter am Dock 17 von Traum Anderer an. Mit einem beunruhigendem Zischen knirschte das verrostete Tor auf und gab den Blick der neugierigen Anwesenden auf die knapp hundert Neuankömmlinge frei. Langsam und staunend schob sich die eingepfärchte Masse auf das dreckige Dock, unter ihnen auch ein Menschen von Nerde.
OldSam schrieb in Tanelorn:
Interessant fände ich es mal ein paar relativ leicht nachprüfbare Indikatoren zu sammeln, um ganz grob das rollenspielerische "Niveau" bzw. die spielerische "Qualität" einer Spielgruppe mit fortlaufender Kampagne einstufen zu können.
Allgemein finde ich dafür:
In Tanelorn schrieb Terrorbeagle:
Für die Frage, was schlechtes Rollenspiel ausmacht, ist eine Antwort, dass die absoluten Mindeststandards - grundlegende Regelkenntnis, grundlegende Settingkenntinis, kontinuierliche Charakterdarstellung, und last but not least allgemeine Höflichkeit - nicht erfüllt werden.
Hervorhebung von mir: Ich programmiere bei meiner Doktorarbeit viel, daher nehme ich dieses und sehr ernst.
Die Motivationen binden die Charaktere zusammen, damit ihr die Konflikte der Gruppe erleben könnt, ohne die Charaktere verbiegen zu müssen.
Jochen: „Zur Motivation: Ich bin hier, um armen Seelen zu helfen. Als Zitat hat Lomo nan Tar ‚Geh' in dich, und du wirst Heilung finden.‘ - ‚Willst du mir nicht helfen, noch vielen anderen zu helfen?‘“
Sven: „Passt!
„Login fehlgeschlagen...
Sicherheitsverletzung bei D17.13 festgestellt...
Protokoll fehlerhaft...
System wird beenden...“„Scheiß Teil! Nicht ausschalten“, fluchte Casila, und verband hektisch zwei Drähte in der aufgeschraubten Platine.
„... Systemfehler ... bitte benachrichtigen Sie...“
Mit einem sanften Summen verstummte die säuselnde Computerstimme. Casila blickte zufrieden auf und strich sich eine schwarze Strähne aus dem Gesicht. „Endlich Ruhe. So kann man sich ja nicht konzentrieren“, murmelte sie und griff nach ihrem Laptop.
Nochmal von vorne. Also die Subroutinen müssten schon im System sein, der Wurm sollte eigentlich... Casila kratze sich am Kopf. Es ist schon was anderes, fremde, unbekannte Technologie zu hacken. Daheim wäre ich mit so etwas spielend fertig geworden, aber hier, die unbekannten Routinen, ein gut ausgetüfteltes Expertensystem… wie auch immer, inside konnte es auch, wäre ja gelacht, wenn ich das nicht schaffen würde.
Eine eigene Person in dir. Ein zweites Gehirn.
Die vielgestaltigen Kakerlaken des Weltalls.
Praktische Erschaffung von Terranern mit Keimling.
Jochen: „Er ist ein Ex-Pirat mit einem Monrithgad. Als Terraner hat er sich vom Piratenleben abgewandt und ist vor der Rache der anderen Piraten geflohen, weil sein Keimling die ganze Zeit Moralapostel gespielt hat.
Hintergrund und Werte für Terraner mit Pflanzen-Symbionten.
Sven: „Monrithgad sind pflanzliche Keimlinge, die sich in anderen Spezies einnisten. Sie haben eine eigene Persönlichkeit und ein eigenes Gehirn (meist im Bauch des Wirtes) und geben ihrem Wirt eine einzelne Synergie-Fähigkeit, die nur dadurch beschränkt ist, dass er das Ziel berühren muss — und dass der Spieler genügend starke Werte investieren muss, um sie sich zu leisten.
Das sind die Spielabende, zu denen wir wirklich keine echten Aufschriebe haben. Sie bilden den Abschluss von Kampf den Göttern und den Übergang zur Piratenjagd. Insgesamt umfassen sie etwa 5 Spielrunden. Ich hoffe, ich konnte die essenziellen Ereignisse hier zusammenfassen.
…und wie es Rollenspiele bereichert.
» ›Improspiel‹1 beschreibt in einfacher Sprache viele der Techniken, die Spielern in meinen Runden gefallen haben, die ich aber nie verständlich erklären konnte — und noch einige mehr.«
— Drak (ich)
Im Abschnitt ›Improvisation‹ von »Gutes Spielleiten«2 findet sich die Aussage „An den guten Tagen brauchst du keinen Leitfaden… mach es einfach“. »Improspiel« nimmt diese Herausforderung an und bietet uns Tipps, um genau diese guten Tage noch besser zu machen — und um mehr davon zu erleben.3
Improspiel ist die Übersetzung von »Play Unsafe«, dem Leitfaden für offeneres Spiel von Graham Walmsley, den ich bisher zwar nicht hatte, der mir aber oft empfohlen wurde. Übersetzt wurde es von Steffen (3w20.wordpress.com) und eingesprochen von Achim Zien alias PiHalbe (pihalbe.org). Das Hörbuch kostet aktuell 10€, das ebook 5€ und beides im Paket 12€. Das Taschenbuch kostet 10€ und alles zusammen 17€. Kaufen könnt ihr es im Shop von PiHalbe und auf 3w20. ↩
Disclaimer: Gutes Spielleiten wurde von Robin D. Laws geschrieben und von Drak alias Arne Babenhauserheide übersetzt. Ich halte es für ein essenzielles Buch, das jeder Rollenspieler gelesen haben sollte. »Improspiel« bietet dazu durch seinen Fokus auf die Guten Tage ein klasse Gegenstück, denn die werden im Improvisations-Kapitel von »Gutes Spielleiten« explizit ausgespart. ↩
Improspiel sagt nirgendwo explizit, dass es für die guten Tage ist, aber all seine Techniken verlangen Offenheit, Beobachtung und Kreativität. Es zielt darauf ab, in den „Fluss“ zu kommen, und wenn das nicht funktioniert, sehe ich die Gefahr, dass das Konzept in sich zusammenbricht. Zum Ende hin sagt Graham Walmsley, dass er als Vorbereitung spazieren geht und sich entspannt, und ich denke, dass dieser Tipp einer der wichtigsten im ganzen Buch ist. Wenn dieser Tipp allerdings nicht funktioniert, ist das einer der schlechten Tage. In dem Fall, greif einfach auf ein paar Tipps aus »Gutes Spielleiten« zurück, um trotzdem einen schönen Abend zu erleben. ↩
Heute hat Achim Zien alias PiHalbe das ebook und Hörbuch »Improspiel« veröffentlicht.
Ich konnte es bisher nur teilweise hören (das echte Leben verlangt seinen Tribut an Zeit), aber der Teil, den ich gehört habe, war klasse.
„Verdammt, das Vieh hat ihm den Arm zerfetzt! Wir brauchen ein Medkit!“ „Wo sollen wir das hier in der Einöde herkriegen? Denk nach, bevor du laberst!“ „Lasst mich durch. Ich kümmere mich um ihn.“ „Halt dich hier raus! Ich habe dich beobachtet. Du hast seit 6 Tagen nicht geschlafen. Jemanden mit deinem Schlafentzug lasse ich sicher nicht an meinen Kumpel!“ „Tar schläft gerade. Wenn du mir noch weiter im Weg stehst, wecke ich ihn. Jetzt lass mich durch, oder dein Freund wird den nächsten Morgen nicht erleben.“
Endlich traten die beiden Arbeiter zur Seite. Lomo spürte bereits, wie seine Pflanzenfasern sich im Körper seines Wirtes streckten. Auf seinen Fingerkuppen bildete sich feiner grüner Flaum, während ein Teil seines Geflechtes durch die Haut glitt.
Als er den Verletzten erreichte, peitschten bereits winzige Ranken aus seinen Fingern und umhüllten sofort dessen Körper. Dann krümmte sich Lomo in Schmerzen, und er spürte, wie seine Fasern jede Wunde des Verletzten aufsogen und in seinen eigenen Körper übertrugen. Sein Bewusstsein begann zu schwinden. Dann hörte er eine vertraute Stimme in seinem Kopf:
„Du wirst doch jetzt nicht ohnmächtig werden wollen. Das hast du von deinem Altruismus, also ziehst du das durch, klar? Wenn wir die Wunden überleben, kümmere ich mich morgen darum, dass wir bezahlt werden. Keine Widerrede. Für die Schmerzen will ich Geld sehen.“ Tar war aufgewacht.
°Sskreszta schreit gequält auf. Dann sinkt sie nach vorne und ihr Kopf fällt auf die breite Brust des Vogelmannes, der quer über ihrem Pilotensitz liegt. Und trotz der schmerzverzerrten Züge liegt auf ihren Lippen ein leises Lächeln, während der Brustkorb unter ihrem Kopf sich langsam hebt und senkt.°
Das ist eine Erinnerung an die ich gerne denke, auch wenn sie schmerzhaft war.
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