1w6 - Ein Würfel System - Einfach saubere, freie Rollenspiel-Regeln

News-Sammler

Dreifaltige Rollenspiel-Lektüre: [Fingerübungen] Rex Mundi Efferi – eine Savage Conversion entsteht

RSP-Blogs - Sa, 2014-10-25 07:32
Angestoßen durch eine sehr unproduktive Diskussion mit Savage Worlds-Gegner und hauptberuflichen Werbeblogger Ingo von obskures.de…
Behauptung: Savage Worlds kann gar nicht alles abbilden, Rex Mundi z.B. (natürlich ohne Erklärung, warum das denn jetzt so schwer sein soll, denn dann könnte man ja rational drüber diskutieren).
Nun denke ich nicht, dass man unbedingt ALLES mit Savage Worlds spielen sollte – es gibt durchaus einige Settings bei denen ich, mit Grund, auf andere Systeme zurückgreife – aber Rex Mundi? Ernsthaft? Das ist doch sogar ein vernachlässigbar kleiner Konvertierungsaufwand.
Für diejenigen, denen Rex Mundi nichts sagt: Rex Mundi ist ein Uchronie-Setting in einer alternativen Version der 30er Jahre, in einer Welt in welcher die Reformation nie stattgefunden hat, die katholische Kirche noch immer die einzige spirituelle Autorität darstellt (und anscheinend auch die einzige Polizeigewalt – in Gestalt der Inquisition – stellt) und Europa noch immer von Königshäusern regiert wird. Die Handlung spielt in Paris und handelt von einer ziemlich stereotypen Detektivgeschichte, welche in eine noch stereotypere Templer-Gral-Verschwörungskiste mündet.
Wer „Sakrileg“ und ähnliche Bücher/Filme kennt, der weiß schon ungefähr, worauf das alles hinausläuft. Der Autor betont zwar, dass er die Idee vor dem Erscheinen der englischen Ausgabe von „The DaVinci Code“ hatte, verschweigt aber die Dutzenden Verarbeitungen des Stoffes (etwa Gérard de Sèdes Roman „L’Or de Rennes“ von 1967, welcher die Vorlage für das „dokumentarische“ (Anführungszeichen beabsichtigt) „The Holy Blood and the Holy Grail“ war, welches als Hauptinspiration für Rex Mundi zitiert wird). Von einer dieser Verarbeitungen – dem Computerspiel „Gabriel Knight III“ (1999) – borgt sich der Autor sogar ziemlich dreist einen wichtigen Plotpunkt aus. Trotzdem wird der Autor nicht müde von seinen guten Freunden salbadernde Vorwörter zu seinen Comics schreiben zu lassen, in denen diese sich darüber auslassen, wie toll und neuartig Rex Mundi doch wäre (das driftet schon mal ins Lächerliche ab, wenn sein Editor Scott Allie das besagte „Holy Blood and Holy Grail“ als non-fiction bezeichnet und auf derselben Seite Umberto Ecos „Das Focaultsche Pendel“(welches sich über die Kernthese von „Holy Blood“ lustig macht) als minderwertige Literatur bezeichnet – offenkundig ohne es gelesen zu haben, denn er geht davon aus, dass es denselben Inhalt wie „Rex Mundi“ hat).
Aber unabhängig von meinen persönlichen Vorbehalten gegenüber dem Autor, seinem uninspirierten Plot und seinen Verschwörungsspinner-Freunden, könnte das Setting für das Rollenspiel durchaus reizvoll sein. Bitterböse Noir-Geschichten, politische Intrigen, gewürzt mit Herrschaftsverhältnissen (fast) wie aus dem Mittelalter… das hat durchaus Potential.
Ich hatte Rex Mundi sogar schonmal für eine Konvertierung herangezogen, allerdings dann um eine (von Planetary und The Invisibles inspirierte) „Gottläufer-Ebene“ erweitert und mit guten Ideen aus anderen Systemen abgeschmeckt. Diese Konvertierung befindet sich noch in der Rohfassung und ist auch etwas zu umfangreich, um sie in diesem Rahmen hier vorzustellen.
Aber: das Rex Mundi-Setting ist, in seiner „Reinform“, perfekt geeignet, um einmal meine Gedankengänge beim Erstellen einer Savage Conversion zu demonstrieren und im Rahmen einiger kurzer Artikel zu zeigen, wie Savage Worlds verschiedene Settings bereits mit den „Bordmitteln“ gut umsetzen kann.
Konvertierungsziele (Eckpunkte)

  • Ein Urban-Mystery-Setting
  • Technologiestand: Frühes 20. Jahrhundert (nicht zu viel nachdenken, wie das mit der alternativen Geschichte zusammengeht – SoD auf Max schalten)
  • Dreckig und düster
  • Geheimnisse und deren Aufdeckung
  • Politische Intrigen
  • Starre soziale Stände
  •  Zunftschranken
  • Kabbalistische Magie

Ferner wäre es sehr wünschenswert, wenn die Protagonisten von Rex Mundi (sowohl der Hauptgeschichte, als auch den „Brother Matthew“-Kurzcomics) in Savage Worlds-Spielwerten darstellbar wären. Aber in dieser Hinsicht habe ich wenige Bedenken und stelle es dementsprechend weiter hinten an.
In den folgenden Artikeln möchte ich en detail darauf eingehen, wie man mit Savage Worlds diese Konvertierungsziele umsetzen kann. Die Betonung liegt wie gesagt auf „kann“, denn wie so oft gibt es verschiedene Möglichkeiten, um an das Ziel einer spielbaren Conversion zu gelangen.
Ich danke für die Aufmerksamkeit
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craulabesh: ‘Balancing’ Space Hulk missions with Genestealer expansion psychic rules

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 23:17
Space Hulk with Genestealer expansion psychic rules is a wholly different game. If you don’t enjoy the lighthearted nature of such extreme random games, you can easily tone down the randomness and preserve the depth of the psychic rules. Adjusting Psychic Powers Many effects of the extended psychic powers are extremely powerful and allow psykers to instantly […]
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Das Haus der Renunziation | Das Haus der Renunziation: Eingemachtes zu Halloween

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 19:20
Für die anstehende Halloween-Nacht oder eine der weiteren düsteren Nächte, die bald kommen, gibt es hier ein One-Shot-Szenario im Stile der “Twilight Zone” oder “Geschichten aus der Gruft“. Das Haus der Renuntiation wünscht süße Träume….
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Würfelheld: [Hörspiel-Rezension] Die Elfen (komplette Serie)

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 18:05
Autor: Bernhard Hennen Verlag: Folgenreich Verlag Format: 11 CDs (Gesamtreihe) Sprecher: Helmut Krauss, Ranja Bonalana, Patrick Bach, Bernd Rumpf, Luise Lunow, Helmut Zierl u.v.m. von: QuackONaut Man kann sich viele „Die …“ Bücher zulegen, oder man greift bei „Die Elfen“ auf die Hörspielserie zurück. Das ganze gibt es nun als 11 teilige Serie. Diese habe […]
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Rakshazar.de - Blog: Der riesländische Patient…

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 16:04
…atmet wieder selbständig! Es geht schnurstracks auf den Winter zu, die Lendenschurze werden enger geschnallt, die Brotkörbe höher gehängt und die sommerlichen Eskapaden aufbereitet zu abenteuerlichen Geschichten, die an der Feuerstelle oder in der Schwitzhütte mit Schenkelklopfen oder müdem Abwinken zur Kenntnis genommen werden. Für unser Projekt war es ein turbulenter Sommer, den es beinahe nicht überlebt […]
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Nandurion: Mini-Götter, myranische Rezension und DSA5-Gedanken

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 15:27
Wie bei der DSA5-Challenge von Ulisses versprochen, arbeitet Nadine Schäkel inzwischen fleißig an den Götter-Minis, so dass bereits die Hälfte der Zeichnungen dazu fertig sind. Auch bei den geplanten Erzdämonen-Minis gibt es erste Ansätze zu bewundern. Die entsprechenden Bilder finden sich bei Facebook und im … Weiterlesen →
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Orkenspalter TV: Shut Up And Take My Money 48: A Game about Coal, Hoverboard, Everstar, Black Glove und mehr…

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 15:18
Nach einer viel zu langen Sommerpause meldet sich Mháire mit der Crowdfundingshow Shut Up And Take My Money wieder zurück...
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Rorschachhamster » Rollenspiel: Zufallstabelle mit Ort & Komplikation für das Gebrige

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 15:04
Manachmal macht man sich verrückt wegen Sachen, die dann überhauptnich’ schlimm sind… :P Deswegen etwas wenig Funk hier gewesen. Ich mach es wieder gut: Mit dieser Vorlage für Zufallsbegegnungen habe ich erstmal die großen 6 abgearbeitet: Ebene, Wald, Sumpf, Hügel, Wüste… und Gebirge halt: W8+W12 Anzahl Gebirge Quelle Ort Komplikation 2 14+ (Neben-)Gipfel Schnee/Geröll-Lawine 3 […]
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Greifenklaue's Blog: Numenéra auf Deutsch

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 12:31
Orkenspalter stellt Numenéra kurz vor und kündigt einen Kickstarter (in eigener Sache) bei Startnext an, erscheinen wird es beim Uhrwerk-Verlag und Mháire Stritter übersetzt. Da spare ich doch jetzt schon ein paar Euro …
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NonPlayableCharacters » PEN&PAPER: Ein guter Spielleiter Teil 6: Entscheidungshoheit für die Spieler!

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 11:24
In diesem Teil meiner Reihe will ich ein wenig über die Entscheidungshoheit der Spieler sinnieren. Player Agency ist ein schönes Fachwort dafür, dass Spieler etwas zu sagen und zu entscheiden haben – oder eben nicht. Wie schlagt Ihr die richtige Balance zwischen der brillanten Geschichte, die Ihr für ein Pen & Paper-Abenteuer im Kopf habt,... Weiter »
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Neue Abenteuer » rpg: Fünf Kategorien, in denen ich gerne veröffentlichen würde

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 07:52
Jaja, es ist mal wieder so weit – ein Artikel in dem ich unsere Leserschaft darum anbettle, sie mögen doch mal einen Gastartikel schrieben und uns zur Verfügung stellen, damit wir hier im Bunker sagen können wir seien immer für Neues offen. Tatsächlich ist es auch so, das wir gerne mehr Artikel veröffentlichen würde, auch […]
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Ausgespielt: NachSpiel 2014 – Teil 1: Familien- und Mainstreamspiele

RSP-Blogs - Fr, 2014-10-24 07:00
Außenreporter Jens und Sandra melden sich mit vielen Eindrücken aus Essen zurück und natürlich sollt auch ihr an diesen teilhaben. In der ersten Sendung begucken wir die Spiele, die sich eher an “normale” Leute richten, aber wie immer ist die … Weiterlesen →
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Engors Dereblick: Rezension: Myranische Geheimnisse

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 22:33
Vorbemerkung: Eine Fantasiewelt ist nur dann wirklich lebendig, wenn sie auch über eine aktive Spielerschaft verfügt, die sich gerne und rege an ihrer Entwicklung beteiligt. Seltener hingegen ist es, dass solche Beiträge ihren Weg hin zu einer Printform finden. So geschehen jetzt bei "Myranische Geheimnisse", wo der Uhrwerk-Verlag gebündelt viele Einzelerzeugnisse zu unterschiedlichen Aspekten in Myranor herausgibt, stammend aus der Fanzeitschrift Memoria Myrana und dem Wettbewerb Ars Myrana 2011. In Zahlen: - 71 Seiten - Erschienen am 2.10. 2014 I. Aufbau und Inhalt Zwar handelt es sich um jede Menge Einzelbeiträge (insgesamt 22), die zumeist unabhängig voneinander verfasst zu sein scheinen, allerdings erhalten diese trotzdem durch einen kleinen Kniff eine übergeordnete Klammer. So ist der gesamte Band als eine Art von Dossier gestaltet, bei dem die myranischen Geheimnisse Bestandteil der Korrespondenz zweier hoher Würdenträger sind, deren Briefverkehr von einem Agenten des Hauses Eupherban mitgelesen und an seine Auftraggeber weitergeleitet wird. Somit werden jedem Artikel einige einleitende Worte aus dem Briefwechsel vorangestellt, die als kurze Themenheranführung und oft auch als Überleitung dienen. Bei den konkreten Beiträgen lässt sich eindeutig ein Schwerpunkt auf Ortsbeschreibungen erkennen, es existieren aber auch Gegenstandsbeschreibungen, einige Kreaturen und die Schilderung eines der mächtigen Häuser Myranors. Mit den Blutschmieden von Aggrolmok wird zunächst ein unseliger Ort vorgestellt, an dem G´Rolmur mit Hilfe der Domäne Aggari Golems und technomagische Erzeugnisse herstellen. Deutlich umfangreicher fällt der Beitrag über die Stadt Galasal aus, die ihre Blütezeit in längst zurückliegender Vergangenheit hatte und heute weitgehend vom Meer und seinen Kreaturen bestimmt wird. Vor allem Meeresbewohner und -phänomene machen die Besonderheit dieser Stadt aus. Neben einer Kurzbeschreibung der Stadt selbst werden noch einige Persönlichkeiten und Geheimnisse angeführt. Als nächste Örtlichkeit findet sich im Anschluss Alogia, eine Stadt, die ganz im Zeichen der Verehrung der Gottheit Equona steht. Als dominantes Merkmal wird der Schwerpunkt auf der herausragenden Pferdezucht gelegt, zudem existiert eine etwas detaillierte Beschreibung des Tempelkomplexes. Passend dazu findet sich zudem in weiteren Verlauf des Bandes auch noch ein Beitrag, der sich der Göttin Equona selbst widmet. Deutlich finsterer ist das Geheimnis um Thiaghara, die sagenumwobene Festung der Alben. Hierbei handelt es sich um den verborgenen Rückzugspunkt der Alben in Myranor, von wo aus sie aus ihrem Versteck heraus Pläne zur Wiedereroberung der Provinz Karonius planen. Bei Astaria hingegen handelt es sich um einen Stadtteil Trivinas, der vor allem als eine Art von Schmugglerhafen angelegt ist, wobei der Hafen selbst kurz erwähnt wird und dann seine einzelnen Viertel mit den dort lebenden Interessensgruppen. Auf die großeren Örtlichkeiten folgen kleiner Einheiten wie Gebäude. Den Anfang macht dabei die Lenoriden- Therme in Balan Cantara, die mit ihren Gegebenheiten und ihrem Personal vorgestellt wird. Der Tempel der Göttin Zatura hingegen fungiert aufgrund der angeblichen heilenden Kräfte der Gottheit als eine Art von Sanatorium für Honoratoren und Optimaten sowie als Heimstatt einer bekannten Apotheke, in der die vor Ort angepflanzten Heilkräuter verkauft werden. Weitere Gebäude sind zudem noch eine Chrattrac- Spindel und das Bankhaus zu Alonia und die Krypta eine Optimaten der Onachos. Genau diesem Haus wird dann der umfangreichste Artikel der gesamten Publikation gewidmet: Das Haus Onachos erhält ein verstärktes Profil, indem seine Geschichte, die Cammer und deren Mitglieder vorgestellt werden, zudem wurden auch hier einige Mysterien als Abenteueranlässe angefügt. Mit dem "Siegel der Gruft" wird zudem später noch ein Ritual zur Sicherung von Grabstätten aufgegriffen. Eine ganz andere Gruppierung stellt der Zirkel der Silberreiher dar, eine Vereinigung von Gondellenkern in Balan Cantara. Grundsätzlich gibt es viele solcher Vereinigungen, diese allerdings weist die Besonderheit auf, dass sie von einem Aventurier gegründet wurde, einem gestrandeten Schiffsmagus aus Grangor. Der "Fels in der Brandung" hingegen ist kein Ort, sondern ein Ritual maritimer Völker, mittels dessen man nicht mehr von der Strömung beeinflusst wird, sondern - sogar trotz mitgeführter Ausrüstung - förmlich im Wasser schwebt. Ebenfalls im mystischen Bereich bewegt sich der sogenannte Sternenwurf, wobei mittels des Wurfs dreier Würfel Vorhersagen für die Zukunft einer oder mehrerer Personen getroffen werden. Unsichtbarkeit verspricht die dunkle Gabe "Tarnen", wobei diese dämonischen Ursprungs ist und als Grundlage die Enthauptung und Häutung eines intelligenten Lebewesens beinhaltet. Das "Geschmeide der Wünsche" hingegen ist ein Ritual, das Beschwörungen erleichtert und beschworene Entitäten leichter für den Beschwörer empfänglich machen soll. Eher kurios und naturgemäß sehr frivol mutet das Frühlingsfest der Satyare an, wobei hier der gesamte dreiseitige Text narrativ verfasst wurde. Zuletzt werden mit dem Eisenwolf und dem Flugfuchs noch zwei myranische Kreaturen vorgestellt, die das Bestiarum erweitern, zudem werden noch einige Mythengestalten der Ban´shi präsentiert. II. Kritik In der Tat handelt es sich bei "Myranische Geheimnisse" - genau wie angekündigt - um eine ziemlich bunte Mischung von allen möglichen Themenkomplexen, mit denen man auf unterschiedliche Art und Weise das Spiel in Myranor anreichern kann, sei es durch den Rückgriff auf die angeführten Orte, Personen(-gruppen), Rituale oder Kreaturen. Einerseits ist diese Vielfalt natürlich ein gewollter Aspekt, andererseits erschwert dies eine Bewertung auch ungemein: Schließlich sind die Beiträge von vielen unterschiedlichen Autoren verfasst worden, so dass sich logischerweise auch hier starke Differenzen in Sachen Thema, Komplexität, Umfang und Detailreichtum zeigen und letztlich natürlich auch in der Qualität. Grundsätzlich ist der Ansatz, hier eine Plattform zu bieten, in der man auch kleine Materialbeiträge veröffentlicht, ausgesprochen löblich, stellt man doch fest, wie intensiv sich viele Spieler mit Myranor beschäftigen und welche Ideen vorhanden sind, um das Spiel anzureichern. Trotzdem kommt man nicht umhin festzustellen, dass der etwas wilde Themenmix dazu führt, dass höchstwahrscheinlich immer nur Teile der Sammlung für den einzelnen Spieler interessant und relevant sind. Meiner Meinung nach gibt es viele hochinteressante Ansätze, die zum Teil sehr spannend klingen, wie z.B. die Albenfestung. Bei vielen Artikeln zeigt sich dann aber auch direkt der Nachteil der Kürze, das Thema kann nur angerissen werden, kaum aber ausgeführt, so existiert beim angeführten Beispiel leider kein Grundriss und eine wenigstens grobe Beschreibung der Feste. Sehr schön ist dafür die Beschreibung des Hauses Onachos, das hier in drei Artikeln vorgestellt wird, hier erhält man viele Ideen und Spielanregungen, um ein Optimatenhaus mit deutlich mehr Profil auszustatten. Vor allem der hier praktizierte Totenkult lassen das Haus und seine Mitglieder zu einem gleichermaßen spannenden wie interessanten Spielinhalt werden. Nett wirkt die nachträglich angefügte Klammer in Form des Dossiers als Sammlung eines Briefwechsels, auf diese Weise erhalten die Artikel gut lesbare Anmoderationen und Überleitungen, die so geschrieben sind, dass sie tatsächlich die Neugier auf die Artikelinhalte wecken. Allerdings klingt schon hier teilweise an, dass die Relevanz mancher sogenannter Mysterien stark unterschiedlich ist, dazu wirken manche Inhalte schlichtweg zu gewöhnlich, z.B. die beschriebene Therme oder das Bankhaus. Gerade weil es im DSA- Bereich deutlich detailliertere ähnliche Gebäude bereits gibt, wirken diese etwas zu oberflächlich und sind zumindest in Bezug auf den Publikationstitel etwas irreführend. Etwas merkwürdig erscheint mir auch die Anordnung der Texte, so finden sich über den Band verteilt drei Artikel zum Haus Onachos und zwei, die mit der Göttin Equona verbunden sind. Hier wäre eine klare Zusammenführung sinnvoll gewesen, wie ohnehin eine klarere thematische Zuordnung wünschenswert gewesen wäre, indem man die Themenkomplexe hätte benennen können (z.B. durch Zwischenüberschriften wie "Kreaturen", "Örtlichkeiten", "Artefakte" etc.). So wirkt die Zusammenstellung etwas zu beliebig. III. Fazit Ein etwas durchwachsenes Sammelsurium von Ideen, um das Spiel in Myranor um kleinere und größere Facetten anzureichern. Durchaus gelungene Ideen wechseln sich ab mit arg konventionellen Spielanregungen, die teilweise mehr Platz benötigt hätten. Richtig ist aber der Ansatz, die Gestaltung des Settings so zu öffnen, dass auch solche Beiträge eine Publikationsplattform erhalten. Bewertung: 3 von 6 Punkten

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Nandurion: Google+-Gewinnspiel, Videos, Fanprojekte und zwei Rezensionen

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 21:36
Wer in Googles hauseigenem sozialen Netzwerk Google+ unterwegs ist, der hat dort möglicherweise auch die deutschsprachige Rollenspielergemeinschaft entdeckt. Diese hat inzwischen 1200 Mitglieder, was Ulisses zum Anlass nimmt, dort ein Gewinnspiel zu veranstalten. Wie ihr einen der Preise gewinnen könnt, erfahrt … Weiterlesen →
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Arkanil: Kurz vor Ende der Beta-Phase: DSA5 überrascht mit deutlichen Regeländerung

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 18:02

Arkanil -

Ulisses ändert die Regeln mit DSA5 stärker, als ich es erwartet hätte. Die neuesten Änderungen kommen jedoch kurz vor Ende der Beta-Phase. Ob das so sinnvoll ist? Weiterlesen ›

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Nerd-Gedanken: Der perfekte Moment: Schreibtischstunden

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 13:06
Schweiß rann über ihren Nacken zwischen die Schulterblätter und wurde vom dunklen Stoff des Kampftops aufgesogen. Noch immer belauerten sich die beiden Kämpfer mehr, als dass es zu einem offenen Schlagabtausch gekommen wäre, aber dafür kannten...
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Orkenspalter TV: Numenera: Systemvorstellung und Deutsche Version per Startnext

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 12:15
Mháires liebstes Rollenspielsystem kommt demnächst (hoffentlich) dank Crowdfunding in einer deutschen Version. In diesem Video erklären wir euch das Setting...
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Greifenklaue's Blog: [RSP-Karneval] Meine Lieblingslokation

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 10:25
Bei der Pathfinder 31 Days-Challenge war die Frage an Tag 12 zur Lieblingslokation, die ich auch gerne im Rahmen des Karnevals update und verrate! Mehr zum Karneval Orte & Lokations hier bei Karsten oder dort im RSP-Blog-Forum. Alte Ruinen untergegangener Zivilisationen. Antike Rätsel. Unbekannte oder teilbekannte Schriftzeichen, übersetzte Bruchstücke. Gewölbe, deren einstige Bedeutung erst im […]
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obskures.de » Rollenspiele: Numenera auf Deutsch?

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 09:42
Orkenspalter TV kündigt vollmundig Monte Cooks gehyptes Science Fantasy-Rollenspiel Numenera auf Deutsch an. Natürlich soll das Projekt gegenwartsgerecht via Crowdfunding, Startnext, finanziert werden. Vermutlich mischt auch der Uhrwerk Verlag irgendwie mit. Auf der Webseite des Verlags gibt es jedoch noch … Weiterlesen →
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Neue Abenteuer » rpg: Söldner, Skalden, Steppenelfen

RSP-Blogs - Do, 2014-10-23 08:21
Wie schon letztes Jahr gab es auch dieses Jahr zur Spiel 2014 einen Meisterpersonenband. Der dritte inzwischen. Wie schon seine beiden Vorgänger ist auch dieser Mitglied der purpurnen Reihe, was ja die Farbe der reichen und schönen im MA gewesen ist – so jedenfalls die Erklärung vom ersten Band. Und ebenso wie die Vorgänger ist […]
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„Wir haben viel gewürfelt, die ±W6-Mechanik haben die Spieler schnell verinnerlicht […und haben sich gefreut…], dass die Werte zur Vor­stellung passen.“
— PiHalbe: Katzulhu
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